17. Juni 2013

Theaterstück für viele kleine Sarstedter

Kreiswohnbau lädt 150 Kinder zu Aufführung ein

Der Fuchs (Thomas Esser) verschweigt der Fliege (Antonia Tittel), dass sie nur einen Tag zu leben hat. Foto: Knoppik

Sarstedt (skn). Eine kostenlose Theateraufführung gab es gestern für rund 150 Sarstedter Kinder in der Pausenhalle der Kastanienhofschule. Das Theater für Niedersachsen (TfN) aus Hildesheim präsentierte das Stück „Nur ein Tag“. Möglich gemacht hatte dies die Kreiswohnbau.

 

Das Unternehmen betreibt in Sarstedt nicht nur Wohnhäuser, sondern kümmert sich auch sonst um das Gemeinwohl. Zuletzt hat das kreiseigene Unternehmen das Domizil der Kita Stadtmäuse renoviert und den Kindern während dieser Zeit ein Behelfsquartier aus Containern auf dem Festplatz hergerichtet.

 

Nun wollte sich die Kreiswohnbau noch einmal etwas Gutes für die Sarstedter Kinder machen. Sie lud neben den Stadtmäusen auch die Kinder von Kastanienhof-, Regenbogen- und Albert-Schweitzer- Grundschule in die Pausenhalle der Kastanienhof-Schule ein.

 

Dorthin kamen die TfN-Schauspieler Antonia Tittel, Thomas Esser und Karl- Heinz Ahlers samt Requisiten und Bühnenbild und führten ihr Stück „Nur ein Tag“ aus dem aktuellen Spielplan auf. In dem Stück geht es um Leben, Tod und Glück – erzählt aber natürlich in kindgerechter und sehr humorvoller Form: Der Fuchs (Thomas Esser) und das Wildschwein (Karl-Heinz Ahlers) sehen der Eintagsfliege beim Schlüpfen zu. Dabei wissen sie eigentlich, dass es besser wäre, gleich abzuhauen. Denn wenn sie sich erst mit dem Tier anfreunden oder sich gar verlieben, bleibt nur ein gemeinsamer Tag, weil es eben eine Eintagsfliege ist. Und so trauen sie sich zunächst gar nicht, der netten Fliege zu erklären, dass ihr Leben schon bald wieder beendet sein wird. Stattdessen stammeln sie herum, tischen ihr schließlich eine Lügengeschichte auf und erklären, dass der Fuchs nur einen Tag zu leben habe. Die Fliege beschließt daraufhin, dass dann eben das ganze Leben in diesen einen Tag gepackt werden muss. Am Ende müssen Wildschwein und Fuchs den Betrug dennoch eingestehen. Bei den Kindern sorgte das Stück für einige nachdenkliche Momente, vor allem aber für zahlreiche Lacher.

 

Quelle: Sarstedter Anzeiger der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, 15. Juni 2013

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