16. Dezember 2011

Kinder ein bisschen glücklicher machen

Nachbarschaftstreff: Kreiswohnbau und JUH spenden 500 Euro für Krabbelecke an den Kinderschutzbund Gronau

Gronau. Einen Scheck über 500 Euro haben jetzt Vertreter der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Kreiswohnbau Hildesheim dem Kinderschutzbund Gronau für die Einrichtung einer Krabbelecke überreicht. „Wir wünschen uns, dass Sie mit der kleinen Spende die Kinder ein bisschen glücklicher machen“, richtete sich der Alfelder Centerleiter der Kreiswohnbau, Hans-Werner Flink, an die Vorsitzende des Gronauer KSB, Elvira Reck und Schatzmeisterin Marion Ising.

 

Im Gronauer Nachbarschaftstreff überreichten jetzt Kreiswohnbau und JUH eine Spende über 500 Euro an den Kinderschutzbund. Im Bild von links Edmund Rohde, der dem Kinderschutzbund Gronau eine private Spende zukommen ließ, Hans-Werner Flink (Centerleiter Alfeld), Gewinner Joachim Färber, JUH-Dienststellenleiter Björn Menkhaus, KSB-Vorsitzende Elvira Reck mit Schatzmeisterin Marion Ising, Kreiswohnbau-Pressesprecher Milano Werner, Gewinner Mark Peter Young und Andreas Benke (Leiter des Nachbarschaftstreffs). Foto: Sürie

Der Betrag war bei der offiziellen Eröffnung des gemeinsam von beiden Instituionen betriebenen Nachbarschaftstreffs, einer generationenübergreifenden Begegnungsstätte in der Bethelner Landstraße 25, Ende Mai zusammengekommen und von der Kreiswohnbau aufgestockt worden. Am selben Tag war ein Fragebogen zu den Wünschen von Mietern und weiteren Interessenten aus der Samtgemeinde für die inhaltliche Gestaltung des öffentlichen Nachbarschaftstreffs ausgeben und gleichzeitig damit die Teilnahme an einer Verlosung verknüpft worden. Die Hauptpreise, jeweils ein Gutschein für den Besuch der Autostadt Wolfsburg im Wert von 150 Euro, gingen jetzt an den 52-jährigen Logistik-Leiter Joachim Färber und den Gartenbauarbeiter Mark Peter Young (41) aus Gronau.

 

Dass die Spende beim Kinderschutzbund gut angelegt ist, davon sind Johanniter und Kreiswohnbau nicht erst nach den Erläuterungen Elvira Recks überzeugt: Deren Vorstand sieht dringenden Bedarf für eine Neuanschaffung im Kinderschutzbundhaus an der Tweftje. Hier betreut eine qualifizierte Tagesmutter regelmäßig fünf Kinder im Alter zwischen einem halben Jahr und zwei Jahren (Krabbelgruppe), außerdem bringen Kinder zu anderen Angeboten des Kinderschutzbundes häufig kleinere Geschwister mit: „Wir wollen das Geld für die neue Einrichtung der Krabbelecke verwenden, bisher haben wir fast nur Gebrauchtes, jetzt wird es Zeit, hier etwas Neues anzuschaffen.“ Das sah auch Edmund Rohde so. Der Künstler (Gesang und Gitarre) aus Wülfingen hatte kürzlich auf seine Gage verzichtet und 100 Euro für die neue Ausstattung der Krabbelecke im Kinderschutzbundhaus mitgebracht.

 

Elvira Reck sowie der Leiter der JUH-Dienststellen Gronau und Hildesheim, Björn Menkhaus, und Kreiswohnbau-Pressesprecher Milano Werner denken bereits über eine Kooperation nach, Ältere und Jüngere über den Nachbarschaftstreff zusammenzubringen: „Das ist ein guter Ansatz.“ Der Nachbarschaftstreff ermöglicht regelmäßig vielseitige Kontakte, ermuntert zu Treffen zu unterschiedlichen Themen und will nicht nur das Zusammenleben der Generationen, sondern auch das Miteinander der Kulturen fördern. Das Angebot der Begegnungsstätte richtet sich flexibel nach den Wünschen der Teilnehmer. Interessierte können sich zusätzlich mit ehrenamtlichem Engagement einbringen und Angebote unterbreiten. Anregungen zum Programm nimmt Andreas Benke unter der Telefonnummer 05182/9095933 entgegen.

 

Quelle: Leine Deister Zeitung, 15. Dezember 2011

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