01. Juni 2013

62 Jahre in der selben Wohnung

Kreiswohnbau ehrt 101 treue Mieter im TfN

Kreis Hildesheim (mb). Ausbildung, Studium oder neuer Job: Gerade junge Menschen müssen häufig ihre Wohnung wechseln. Große Bodenständigkeit beweisen hingegen viele Mieter der Kreiswohnbau. Jetzt hat das kommunale Immobilienunternehmen wieder 101 Mietparteien aus dem gesamten Landkreis ins Theater für Niedersachsen zu einer Feierstunde eingeladen, die der Kreiswohnbau schon seit zusammen mehr als 4000 Jahren die Treue halten.

 

Traditionell ehrt die Wohnungsbaugesellschaft jedes Jahr diejenigen Mieter, die seit 25, 40, 50, 55 oder sogar noch mehr Jahren in Wohnungen des Unternehmens leben. Damit auch die Kunden, die nicht mehr ganz so mobil sind, an der Feierstunde teilnehmen konnten, hatte die Kreiswohnbau einen Fahrdienst eingerichtet.

 

Dynamischer Klavierspieler: Christian Mädler spielt Evergreens zu den jeweiligen Jubiläumsjahren. Foto: Bornemann

In gewohnter Manier erinnerte Prokurist Ralf Oelkers an diverse Höhepunkte der Weltgeschichte der einzelnen Jubiläumsjahre. So nannte er den Meistertitel der Fußballer von Werder Bremen im Jahre 1988, den ersten autofreien Sonntag in Deutschland im Zuge der Ölkrise von 1973 sowie den Rücktritt von Konrad Adenauer als Bundeskanzler 1963. Christian Mädler untermalte am Klavier und mit Gesang die jeweiligen Jubiläumsjahre mit entsprechenden Evergreens, darunter „So lang man Träume noch leben kann“ von der „Münchener Freiheit“ (1988) und „Smoke on the Water“ von „Deep Purple“ (1973).

 

Absolute Spitzenreiter unter den Mieterjubilaren der Kreiswohnbau waren in diesem Jahr Ruth und Alfred Scheffler aus Sarstedt sowie Helma Toschka und Lisa Bilgenroth aus Bad Salzdetfurth, die jeweils schon seit 62 Jahren in der selben Wohnung leben. Immerhin schon seit 60 Jahren halten folgende Mieter der Kreiswohnbau die Treue: Charlotte Mosel aus Gronau, Elfriede Koepke, Gertrud Fritsch und Joseph Steinberg aus Hildesheim, Klara und August Schweckendieck aus Bad Salzdetfurth sowie Erich Listner, Gerda Graetz, Inge Frohns und Johanna Wunram aus Diekholzen.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 01. Juni 2013

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